LinkedIn Kundengewinnung: Von Sichtbarkeit zu Anfragen

Sichtbarkeit ist nicht das Ziel. Kunden sind das Ziel.

Sie können 10.000 Follower haben und keinen einzigen neuen Kunden gewinnen. Oder 500 Follower und eine volle Pipeline.

Der Unterschied: Haben Sie einen Weg von "interessant" zu "Gespräch"?

Die 3 Wege zur Kundengewinnung

Weg 1: Inbound — Die elegante Variante

So funktioniert es:

  • Ihr Content baut über Zeit Vertrauen auf
  • Jemand hat ein Problem, das Sie lösen
  • Er erinnert sich an Ihre Posts
  • Er meldet sich bei Ihnen

Vorteil: Keine Kaltakquise. Interessenten kommen vorqualifiziert.

Nachteil: Braucht Zeit. 3-6 Monate, bis der Flywheel läuft.

Erforderlich: Konsistenz, Geduld, relevanter Content.

Weg 2: Outbound mit Kontext — Die smarte Variante

So funktioniert es:

  • Sie identifizieren relevante Personen
  • Sie kontaktieren aktiv — aber mit Bezug
  • Nicht: "Ich bin Headhunter, brauchen Sie jemanden?"
  • Sondern: "Ihr Post über die Schwierigkeit, Senior Engineers zu finden, hat mich an eine Situation erinnert..."

Vorteil: Schneller als reines Inbound.

Nachteil: Erfordert Recherche und Fingerspitzengefühl.

Erforderlich: Echtes Interesse, nicht nur Verkaufsabsicht.

Weg 3: Lead Magnets — Die skalierbare Variante

So funktioniert es:

  • Sie bieten kostenlosen Mehrwert
  • Im Tausch erhalten Sie eine E-Mail-Adresse
  • Sie nurturing über Zeit
  • Ein Teil wird zu Kunden

Beispiele:

  • "5 Interview-Fragen, die jeder CTO stellen sollte" (PDF)
  • "Gehaltsreport Tech-Führungskräfte DACH 2026"
  • Personal Brand Score Assessment

Vorteil: Skaliert. Baut ein Asset auf.

Nachteil: Erfordert E-Mail-Marketing-Setup.

Das Ziel: Die Nummer 1 in einer Nische

Lieber der bekannteste Recruiter für CTOs in München als ein weiterer "Personalberater mit 20 Jahren Erfahrung."

Spezialisierung ist keine Einschränkung — sie ist Positionierung.

Wenn jemand in München einen CTO sucht und Sie immer wieder auf LinkedIn sieht, sind Sie die erste Person, die er anruft.

Der Prozess: Von Post zu Projekt

  1. Sichtbarkeit: Regelmäßiger, relevanter Content
  2. Engagement: Gespräche mit der Zielgruppe
  3. Vertrauen: Expertise beweisen durch Mehrwert
  4. Anfrage: Natürliche Gespräche über mögliche Zusammenarbeit
  5. Projekt: Qualifizierungsgespräch und Angebot

Das dauert. Aber es funktioniert. Und die Kunden, die so kommen, sind besser qualifiziert als jede Kaltakquise.

Die wichtigste Frage

Wenn jemand Ihr Profil besucht, Ihre letzten 5 Posts liest und Ihre About-Section überfliegt:

Ist ihm sofort klar, welches Problem Sie lösen und für wen?

Wenn nicht, optimieren Sie erst das — bevor Sie an Reichweite denken.

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